Freddy Quinn: Ich muss mich verstecken!

Freddy Quinn, der an einem geheimen Ort lebt oder sich viel auf Reisen befindet, wünscht sich an seinem 80. Geburtstag nichts sehnlicher, als wieder in sein Haus nach Hamburg zurückzukehren. Doch die ihm auf Schritt und Tritt auflauernden Paparazzi würden das nicht zulassen, sagt er.

Er wolle „nicht so enden wie manche Kollegen aus der Branche – als tragisches Fotomotiv, mit dem die Leute Mitleid haben“, sagt der gebürtige österreichische Sänger so legendärer Songs wie „Die Gitarre und das Meer“, „La Paloma“ oder „Junge, komm bald wieder“, der am heutigen Dienstag 80 Jahre alt wird, gegenüber der „Bild“. Deshalb wolle er auch keine Geburtstagsfeier ausrichten. Er verrate niemandem, wo er sei: „Wenn mich jemand an meinem Geburtstag treffen möchte, muss er schon um die halbe Welt reisen. Nach Singapur oder so.“

Vor dem Haus in Hamburg warten noch immer Paparazzo

Am Todestag seiner Frau habe ein Fotograf acht Stunden lang auf dem Friedhof gestanden, um ihn „als gebrochenen Mann an ihrem Grab zu fotografieren“, wie er sagt. Vor seinem Haus in Hamburg würden noch immer Paparazzo warten: „Ich möchte einfach meine Ruhe haben“, meint er traurig. Und: „Ich habe doch meine Pflicht erfüllt.“

Quinn will nie wieder zurück auf die Bühne

Stattdessen lebe er „mal hier, mal dort.“ Er wolle nicht, dass irgend jemand weiß, wo genau. Doch die Sehnsucht nach der Hafenstadt bleibt: „Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich gerne wieder in mein Haus nach Hamburg ziehen. Ohne dass mich Fremde belästigen. Hier leben meine Erinnerungen, hier ist mein Zuhause“, so Quinn gegenüber dem Blatt. Hier, so glaubt er, könnte er „endlich zur Ruhe kommen. Aber noch geht das leider nicht.“ Auf die Bühne wolle er nie wieder zurückkehren: „Die Leute müssen akzeptieren, dass Freddy Quinn nicht mehr da ist.“

Hier „Junge, komm bald wieder“ in einer Aufnahme von 1963:

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.