Facebook gibt zu: Auch wer ausgeloggt ist, wird ausspioniert

Facebook hat zugegeben, dass die Nutzungsgewohnheiten seiner Mitglieder auch dann gespeichert werden, wenn sie ausgeloggt sind.

Wie ein Facebook-Entwickler gegenüber dem Wall Street Journal erklärt, würden die Daten schnell wieder gelöscht. Grund der Aufzeichung der Daten sei, dass so die Nutzung des „Like“-Buttons auf anderen Websites erst ermöglicht werde. Für eigene Zwecke, etwa für auf User besser zugeschnittenere Werbekampagnen würden die Daten laut Angabe des Facebook-Mitarbeiters Gregg Stefancik allerdings nicht missbraucht.

Angeblich diene die Methode, so Stefancik, lediglich guten Absichten, etwa dazu, Spam- und Phishing-Accounts aufzuspüren, gesperrte Minderjährige ein erneutes Anmelden zu verweigern sowie  gehackte Accounts schneller wiederherstellen zu können. Die Entdeckung der Verfolgung durch Facebook trotz Logout soll auf den australischen Blogger Nik Cubrilovic zurückgehen, der bereits 2010 mehrfach darauf hingewiesen hatte.

So entgeht man der Verfolgung

Um der Verfolgung durch Facebook zu entgehen, wird dazu geraten, nach Beendigung einer Sitzung alle Facebook-Cookies zu löschen oder die Chrome-Erweiterung Facebook Disconnect downzuloaden. Eine weitere Möglichkeit ist, für die Benutzung von Facebook eigenen Browser einen eigenen Browser zu benutzen.

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