Familienessen schützen vor Drogenmissbrauch

Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie fördern nicht nur den Zusammenhalt. Eine US-Studie zeigt, Familienessen schützen Jugendliche auch vor Drogen jeder Art.

Eltern, die etwas für die Gesundheit ihrer Kinder tun wollen, können einfach mit häufigeren Familienessen anfangen. Regelmäßige Essen mit der Familie reduzieren bei Jugendlichen offenbar das Risiko, Drogen zu konsumieren. Das stellten amerikanische Forscher in einer Studie zu diesem Thema heraus.

Bei weniger als drei Essen mit der Familie in der Woche rauchen Jugendliche vier Mal häufiger als ihre Altersgenossen, die fast jeden Tag mit ihrer Familie essen. Marihuana wird von Jugendlichen mit wenigen Familienessen drei Mal häufiger konsumiert. Alkohol trinken sie doppelt so häufig. Prof. William Doherty, Sozialwissenschaftler an der Universität Minnesota, erklärt: „Familienessen vermitteln ein Gefühl der Zugehörigkeit. Sie geben Struktur, Sicherheit und Stabilität.“ Deshalb seien die Jugendlichen nicht so anfällig für Drogenmissbrauch.

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