Neuer Job für Guttenberg: Ist er der Aufgabe gewachsen?

Im März tritt Karl-Theodor zu Guttenberg überaschend von seine politischen Ämtern zurück. Eine Plagiats-Affäre rund um seine Doktorarbeit hat dem einstigen Verteidigungsminister den Boden unter den Füßen weggezogen. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist er nicht nur in die USA ausgewandert, sondern hat auch schon ein neues Tätigkeitsfeld.

Das bisher turbulente Jahr für die Familie zu Guttenberg läuft nun offenbar wieder in ruhigeren Bahnen. In den Fernen der Vereinigten Staaten haben sie sich ein neues Zuhause geschaffen – Inklusive ambitionierter Zukunfstpläne. Lange war spekuliert worden, was der Franke in den USA eigentlich beruflich machen wolle. Widmet er sich noch einmal seiner Doktorarbeit oder verschlägt es ihn in eine völlig andere Richtung?

Als „herausragender Staatsmann“ Machtverschiebungen auf der Spur

Jetzt ist klar: Karl-Theodor zu Guttenberg hat an einem der renommiertesten Politik-Institute in den USA eine neue Aufgabe gefunden. Der ehemalige Spitzenpolitiker ist Berichten zufolge dem Ruf des in Washington ansässigen Forschungszentrum „Center for Strategic and International Studies“ (CSIS) gefolgt und habe sich dem Zentrum angschlossen. Dort soll er künftig an der Spitze eines neuen transatlantischen Dialogforums stehen, das sich eigens um die europäisch-amerikanischen Beziehungen bemüht. Ausgestattet mit dem Titel „Distinguished Statesman“ (herausragender Staatsmann) soll er in Zukunft offenbar Antworten auf die weltweiten Machtverschiebungen finden.

Neben ihm wurde auch der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak in das überparteiliche Institut berufen, dem auch Ex-US-Außenminister Henry Kissinger angehört.

Erst in diesem Sommer war die Karl-Theodor gemeinsam mit seiner Ehefrau Stephanie und die beiden Töchter Anna und Mathilde vom noblen Berliner Stadtteil Charlottenburg in die USA gekommen. Ihren neuen Wohnsitz haben die zu Guttenbergs im kleine Bundesstaat Connecticut gefunden.

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