BuViSoCo: Warum hat Lena Meyer-Landrut versagt?

Ihre Fragen waren sinnfrei. Ihr Auftritt im Backstagebereich des siebten Bundesvision Song Contests wirkte chaotisch und ohne jegliches Konzept. Der Stefan Raab-Schützling Lena Meyer-Landrut hat als Interviewerin hinter den Kulissen keine gute Figur abgeliefert.

Wirkte ihre herzerfrischende Art zu Beginn der Veranstaltung in der Kölner Lanxess-Arena noch amüsant, fing der einseitige „Fragenkatalog“ von „Satellite“-Star Lena Meyer-Landrut spätestens nach der dritten Wiederholung an unangenehm aufzufallen. „Wie geht’s dir?“, „Siehst du süß aus…“, „Hast du noch etwas zu sagen?“ gehörte zum Standard-Repertoire der jungen Dame, die erst im vergangenen Jahr ihr Abitur gemacht hat.

Hat sich Lena Meyer-Landrut nicht vorbereitet?

War es mangelnde Interesse an den 16 Formationen, die am Donnerstagabend voller Hoffnung für ihr Bundesland angetreten waren, um den Titel als „beste deutschsprachige Band“ zu ergattern? Hatte sie auf Grund ihres neuen Lebensabschnittes – Frau Meyer-Landrut will sich ab diesem Herbst an der Universität zu Köln intensiv mit den Fächern Philosophie sowie Sprachen und Kulturen Afrikas beschäftigen – keine Zeit, sich näher mit den Künstlern zu befassen? Oder nahm sie die Gegenveranstaltung zum „Eurovision Song Contest“, den sie im letzten Jahr gewinnen konnte, schlicht nicht ernst genug?

Was auch dahinter stecken mag, es bleibt Spekulation, ebenso wie die wahren Gedanken von Künstlern wie Tim Bendzko, Frida Gold, Jupiter Jones, Flo Mega oder Thees Uhlmann, die sich im so genannten „Green Room“ von der überdrehten 20-Jährigen „befragen“ lassen mussten. Vielleicht hatte sie auch Ziehvater Stefan Raab falsch eingeschätzt. Denn: Nicht jede, die singen kann, macht auch als Moderatorin eine gute Figur.

„Lena im Backstage-Bereich – das ging überhaupt nicht!“

Das sehen übrigens auch die Leser von Promiflash so. Mehr als 3500 von ihnen haben bis zum frühen Nachmittag über ihren Auftritt im kleinen Schwarzen abgestimmt. Das Resultat: Lena fällt bei ihnen glatt durch! Fast 43 Prozent sagen derzeit: „Lena im Backstage-Bereich – das ging überhaupt nicht!“ Knapp 32 Prozent zeigen sich versöhnlich und urteilen: „Sie war toll! Sympathisch, witzig und unterhaltsam!“ Mehr als 25 Prozent sehnen sich nach den „guten, alten Zeiten“ zurück, wenn sie meinen: „Es war ganz in Ordnung, aber Elton fand ich besser!“

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