Schlaganfall: Ein Dopingmittel soll jetzt helfen

Das Hormon Erythropoietin (EPO), welches eigentlich zur Steigerung der Leistung im Profisport zum Einsatz kommt, soll nun auch Schlaganfall-Patienten nutzen. Das fanden Wissenschaftler im Rahmen einer internationalen und interdisziplinären Studie heraus.

Im Rahmen einer Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass das Hormon bei bestimmten Personen die Folgen eines Schlaganfalls verringern könne. Konkret wirke EPO, so die Forscher, bei denjenigen Personengruppen, bei denen der Blutpfropf, welcher ein Blutgefäß im Gehirn verstopfe und so den Schlaganfall verursache, nicht medikamentös aufgelöst werden könne. Und noch einen weiteren Vorteil habe das Dopingmittel erwirkt. Dank seiner Zugabe seien weniger Eiweißstoffe gebildet worden, die das Gehirn zusätzlich schädigen können.

Internationalen und interdisziplinären Studie

Beteiligt an den Untersuchungen waren Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen, der Universität Bremen, die Bremer Neurologische Klinik, die Universität Hannover sowie die US-amerikanische Biotechnologiefirma Banyan Biomarkers. Ihre Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal „Molecular Medicine“ veröffentlicht.

Jüngstes prominentes Opfer in Deutschland ist Gaby Köster. Drei Jahre lang ließ die Schauspielerin und Kabarettistin ihre Fans im Ungewissen. Medien, die glaubten etwas über ihren Gesundheitszustand erfahren zu haben, wurde eine Berichterstattung untersagt. Erst Anfang September dieses Jahres wurde klar: Die Kölner Comedy Queen erlitt einen schweren Schlaganfall, der sie bis heute beeinträchtigt.

Mehr hier:

Schicksalsschlag für Jennifer Aniston: Mutter erleidet Schlaganfall

Amy Winehouse: Ist sie an einem Hirnschlag gestorben?

Gaby Köster: Es war ein Schlaganfall

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.