Ben Becker: „Ich jagte die ganze Ladung Heroin rein“

Der deutsche Schauspieler und Sänger Ben Becker war im August 2007 wegen einer Überdosis Heroin in eine Klinik eingeliefert worden. In seinem neuen Buch beschreibt er noch einmal die Erlebnisse aus seiner Heroin-Nacht, die ihn fast das Leben gekostet hätte.

Becker hatte sich mit einer Spritze die Droge injiziert, obwohl er nach eigenen Angaben noch nie zuvor Kontakt zu Heroin hatte. Eine nächtliche Bekanntschaft zu einer jungen Frau, die er mit in seine Wohnung in Berlin-Mitte nahm, habe zuerst sich selbst etwas von dem Heroin gespritzt und auch ihm eine zweite Spritze angeboten.

Zwar habe er unterbewusst realisiert, dass er einen Fehler begehe, als er die Spritze vor sich habe liegen sehen, doch „dann kam plötzlich wieder Mister Superman in mir durch“, beschreibt er das Ereignis in seinem neuen Buch „Na und, ich tanze“, aus dem die „Bild am Sonntag“ Vorabzüge druckt: „Also nahm ich die Pumpe, drückte sie mir in meine Vene in der rechten Armbeuge und jagte die ganze Ladung rein, mit einem Stoß. Noch verlässlicher kann man einen Herzstillstand kaum herbeiführen“, heißt es darin. Nach dem Ausruf „Huih, das ballert aber!“ sei ihm „schwarz vor Augen“ geworden „und ganz warm“.

Becker: „Es fühlte sich nicht unangenehm an, eher so als würde ich nackt fliegen.“ Dann sei er bewusstlos geworden, worauf die Frau die Feuerwehr verständigte. Er hatte von einem Notarzt wiederbelebt werden müssen und wurde ins Krankenhaus gebracht, welches er nach einigen Tagen wieder verlassen konnte.

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