Bikini-Foto: Britney Spears kommt in die Schulbücher

In verführerischer Pose räkelt Britney Spears ihr Hinterteil in die Kamera. Einzig mit einem pinkfarbenen Bikini bekleidet, zeigt die Zweifach-Mutter, was sie zu bieten hat. Ihr Abbild wird jetzt zum Unterrichtsmaterial - allerdings von der abschreckenden Sorte.

Fotos, die die 29-jährige US-Sängerin mit denkbar wenig Stoff abbilden, gibt es dank fleißigem Paparazzi-Einsatz in ungeahnter Fülle. Wenn diese dann allerdings in den diversen Hochglanz-Magazinen abgedruckt werden, haben sie mit der Wirklichkeit meist nur noch wenig gemein. Moderne Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop lassen die Pop-Queen makellos und ohne auch nur ein Gramm zu viel auf den Hüften erscheinen.

Innere Werte wichtiger als gutes Aussehen

In einer britischen Schule werden die Fotos von Britney Spears im Rahmen eines Regierungsprojekts nun genau aus diesem Grund zum Unterrichtsmaterial. Die Lehrer wollen anhand ihres Beispiels vermitteln, welches falsche Schönheitsideal die Medien den jungen Leuten tagtäglich vor Augen führt. Das Ziel ist klar: Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Hollywood-Stars, berühmte Musiker und sogar Supermodels sind auch nur ganz normale Menschen – und vor allem alles andere als perfekt. Gleichstellungsministerin Lynne Featherstone gegenüber der „Sun“ hierzu: „Ich will, dass Kinder erkennen, dass innere Werte wichtiger sind als gutes Aussehen.“ Sie sollen glücklich mit ihrem Gewicht sein.

Direkter Vergleich von Original und Bearbeitung

Um die Manipulation eindrucksvoll zu demonstrieren, werden den Kindern, die im Schnitt erst acht Jahre junge sind, zwei Versionen von Britney im Bikini gezeigt. Einmal die makellose Abbildung, die mit Hilfe von Photoshop entstanden ist. Und das unbearbeitete Bild, das durchaus menschlich wirkt: Orangenhaut an den Oberschenkeln, ein nicht ganz so straffer Po, etwas kräftigere Waden und, und, und. Der Grund für die frühe Konfrontation liegt ebenfalls auf der Hand: Noch vor der Pubertät soll hier gegengesteuert werden.

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