Sturz in den East River: Frau versinkt mit Hubschrauber!

Beim Absturz eines Touristen-Helikopters in New York ist am vergangenen Dienstag ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt. Das Fluggerät landete im East River.

Die Bell 206 stürzte nur Minuten nach ihrem Start an der 34. Straße, auf Höhe des Empire State Buildings, in den Fluss. Wie schon bei der spektakulären Notlandung eines Flugszeugs auf dem Hudson River im Januar 2009, waren auch jetzt in Windeseile zahlreiche Rettungsboote zur Stelle. Anders als beim Crash des Airbus 320 vor zwei Jahren, als eisige Temperaturen herrschten, war der East River nach Angaben der Wasserwacht diesmal 16 Grad „warm“.

Den Helfern gelang es, den Piloten Paul Dudley sowie drei weitere Passagiere rechtzeitig aus dem Wasser zu ziehen. Zwei von ihnen wurden ernsthaft verletzt. Für eine Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie versank mit dem Hubschrauber in den Fluten und musste in gut 15 Metern Tiefe von den Rettungskräften geborgen werden. Bei allen vier Insassen handelte sich um Touristen. Das teilte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg mit. Ob es sich um britische Freunde des Piloten handelte, wollte Bloomberg allerdings nicht bestätigen.

Der Hubschrauber sank in Sekundenschnelle

Der Unfall ereignete sich gegen halb vier am Nachmittag. Der privat betriebene Helikopter sank rasch nach seinem Aufprall auf dem Wasser. „Ich sah den Hubschrauber auf dem Wasser landen, er sank in Sekundenschnelle“, wird ein Augenzeuge in der Onlineausgabe der „New York Post“ zitiert. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bisher noch nicht bekannt. Die Flugbedingungen an diesem Tag sollen optimal gewesen sein. Der Pilot, der unter Kollegen als sehr erfahren gilt, meldete allerdings kurz vor dem Absturz Probleme und hatte offenbar versucht umzudrehen. Dudley ist kein Unbekannter. Aufsehen erregte er durch eine spektakuläre Aktion im Jahr 2006. Damals war es ihm gelungen, nach einem Motorproblem mit einer Cessna in einem Park im New Yorker Stadtteil Brooklyn notzulanden.

US-Medien schildern die Situation:

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