Staatspräsident Gül: Turkstaaten sollten eine Einheit bilden

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül appellierte am Donnerstag an die Turkstaaten, eine Einheit mit der Türkei zu bilden. So könnten die Länder Probleme gemeinsam bewältigen.

Bei einem internationalen Treffen zur 20-jährigen Unabhängigkeit der Turkstaaten rief der türkische Staatspräsident Abdullah Gül die Länder am Donnerstag auf, zusammenzustehen. „Wenn wir uns als Teil einer Nation sehen, ist es unser natürliches Recht, die Zusammenarbeit zwischen unseren Bürgern, Gesellschaften und Staaten zu fördern“, so Gül.

Den Turkstaaten stehe eine große Veränderung bevor. Es sei besser, dabei enstehenden Problemen gemeinsam gegenüberzustehen. Die Länder hätten schwierige Zeiten überstanden. Gül sei stolz darauf zu sehen, dass die Staaten seit Erklärung der Unabhängigkeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten wichtige Rollen in ihren Regionen eingenommen hätten. Veranstaltet wurde das Treffen in Ankara vom Atatürk Kulturzentrum und dem Büro des türkischen Ministerpäsidiums.

Forschung zur Entwicklung der Turkstaaten

Süer Eker, Professor für türkische Sprache und Literatur an der Baskent Universität in Ankara, stellte eine Studie vor, in der zu den Turkstaaten geforscht wurde. 26 türkische und ausländische Experten hätten sich daran beteiligt. Thema der Studie sind die sozioökonomischen Veränderungen, die die Menschen in den Turkstaaten in den vergangenen 20 Jahren durchlaufen haben. Die Publikation besteht aus drei Bänden und erscheint im November.

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