Bombenattentat von Mogadischu: Türkei versorgt Verletzte

Die Türkei hat an diesem Donnerstag ein Flugzeug in Richtung Somalia entsandt, um 30 bei der verheerenden Bombenexplosion am Dienstag in Mogadischu verletzte Personen auszufliegen. Sie sollen in der Türkei medizinisch versorgt werden.

Am Mittwoch hatte sich der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan an den somalischen Präsidenten Sharif Sheikh Ahmed gewandt, um ihm sein tiefes Mitgefühl auszusprechen. Während des Gespräches bot er auch medizinische Hilfe für die Verletzten des Attentats in der Türkei an. Ahmed begrüßte das Angebot.

Am frühen Donnerstagmorgen startete nun eine Passagiermaschine der Turkish Airlines in Richtung Mogadischu. An Bord befanden sich Sanitäter samt medizinischem Material, um die Verletzten, die in einigen Krankenhäusern in Ankara behandelt werden sollen, in die Türkei zu überführen.

Al Shabaab kündigt weitere Anschläge an

Somalische, der Al Qaida zugehörige Rebellen, erschütterten die Hauptstadt am vergangenen Dienstag mit einer der schwersten Bombenexplosionen seit Beginn der Aufstände im Jahr 2007. Das Selbstmordattentat, das mit Hilfe einer Autobombe verübt wurde, kostete inzwischen rund 100 Menschen das Leben. Das teilte das UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (UNOCHA) am Donnerstag mit. Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen war vor dem Eingang eines Gebäudes, in dem mehrere Ministerien ihren Sitz haben, detoniert. Später bekannte sich die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehende Extremistengruppe Al Shabaab zu der Tat, kündigt jedoch weitere Anschläge an.

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