Sarah Palin kneift gegen Barack Obama

Die konservative US-Politikerin Sarah Palin verzichtet auf eine Präsidentschaftskandidatur. Die 47-Jährige Politikerin will nicht gegen den amtierenden Präsidenten Barack Obama antreten.

Tut sie’s oder tut sie es nicht? Monatelang war darüber spekuliert worden, ob sich Sarah Palin der Herausforderung stellen und erneut um den Einzug ins Weiße Haus kämpfen will. Am Mittwochabend erklärte die als Galionsfigur der ultra-konservativen Tea-Party-Bewegung der Republikaner geltende Politikerin dann: Sie und ihr Ehemann Todd würden sich Gott, der Familie und dem Land widmen wollen, und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Sarah Palin gab Entscheidung im Radio bekannt

Die einstige Gouverneurin von Alaska, die sich in der Vergangenheit nicht selten durch mangelnde Kenntnisse auf den verschiedensten Gebieten hervor getan hatte, gab ihre Entscheidung jetzt in einem Radiointeview bekannt. Palin wolle alerdings auch nicht als Kandidatin irgendeiner anderen Partei antreten, weil dies Obama die Wiederwahl sichern würde.

Vor drei Jahren hatte sich Palin für die Republikaner um das Amt der Vize-Präsidentin beworben. International ins Abseits schoss sie sich damals mit der Aussage von ihrem Haus in Alaska aus könne sie Russland sehen. Auch die Schwangerschaft ihrer minderjährigen Tochter sorgte im konservativen Lager für Stirnrunzeln.

Mitt Romney hat die besten Chancen gegen Obama

Großes Bedauern dürfte ihre jetzige Entscheidung nicht auslösen. Einer aktuellen Umfrage der „Washington Post“ zufolge lehnen derzeit rund zwei Drittel der Republikaner ihre Kandidatur ab. Als aktuell aussichtsreichster Kandidat wird nun Mitt Romney gehandelt. Der Investmanager hat als Gouverneur des Ostküstenstaats Massachusetts bereits eine ähnliche Gesundheitsreform verabschiedet wie Obama. Vielen gilt er als zu liberal, dennoch werden ihm die besten Chancen gegen Obama eingeräumt.

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