KCK: Wir werden Istanbul in eine Hölle verwandeln

Tonbandaufnahmen der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) geben Aufschluss über die weiteren Schritte der Organisation. Der Terror sollte vor allem Istanbul ins Chaos stürzen.

Die türkische Polizei verstärkte in den vergangenen Woche ihre Ermittlungen gegen die Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK), eine Untergruppe der PKK. Im Rahmen der KCK-Operation wurden Treffen der Terroristen abgehört. Tonbandaufnahmen vom 12. September kamen jetzt an die Öffentlichkeit. Bei ihrem Treffen planten die Terroristen eine Demonstration in Istanbul für den 18. September. Die Polizei konnte das verhindern, indem sie 130 verdächtige Personen festnahm, meldete die türkische Zeitung „Zaman“.

Wichtigster Inhalt der Besprechung war, dass die Aktivitäten in der türkischen Metropole Istanbul verstärkt werden müssten. Şehmus Kalkan, ein Mitglied der Gruppe, erklärte: „Wir werden dem Staat gegenüber nicht mehr schweigen. Lasst uns unsere Gegner vernichten. Wir werden es in eine Hölle verwandeln.“ Dazu müsse die Organisation nicht unbedingt wachsen: „Es müssen nicht unbedingt 500 oder 1000 Menschen zusammenkommen. Wenn es nötig ist, treffen sich 20 und schlagen wenigstens ein Fenster ein.“

Todesopfer sollen Türkei ins Chaos stürzen

Besonders schockierend ist die Aussage einer Frau. Sie fordert die weiblichen Terroristen auf, sich notfalls bei der geplanten Demonstration zu opfern: „Wir werden uns vor die Polizei-Panzer werfen. Wenn die Polizei mit ihren gepanzerten Fahrzeugen kommt, sollen einige von uns sterben. In den Bergen sterben unsere Freunde jeden Tag.“ Mit dem Tod von drei bis vier Frauen könne in der gesamten Türkei Chaos verursacht werden.

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