PKK-Mitglieder verwenden Namen von Abgeordneten zur Tarnung

Um sich vor der Polizei zu schützen, benutzten Terroristen einer Untergruppe der PKK die Namen von BDP-Abgeordneten. In Häusern, von denen sie verbreiteten, dass sie bekannten Abgeordneten gehören, bildeten sie neue Mitglieder aus.

Die türkische Polizei gab bekannt, dass Mitglieder der KCK, eine Untergruppe der PKK, in verschiedenen Städten der Türkei Häuser und Wohnungen gemietet hatten, in denen sie neue Mitglieder ausbildeten. Dabei verwendeten sie die Namen von BDP-Abgeordneten zur Tarnung. Die Namen wurden sichtbar an der Türklingel angebracht und waren auf Kartons vor den Eingangstüren geschrieben. Die Mietverträge seien allerdings mit anderen Namen unterzeichnet worden, meldete die türkische Zeitung „Zaman“.

Die Polizei nahm im Rahmen der KCK-Operation 151 Verdächtige in Istanbul, Diyarbakir, Gaziantep, Mardin, Siirt, Sanliurfa und Adiyaman fest. Es wurden zudem Tonbandaufnahmen veröffentlich, auf denen zu hören war, dass die KCK gezielt weibliche Terroristinnen opfern wollte, um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Die KCK, die Union der Gemeinschaften Kurdistan, ist eine in den Städten aktive militärische Gruppe der PKK.

PKK bildet neue Mitglieder aus

Als die Häuser von der Polizei gestürmt wurden, versuchten die Bewohner das zu verhindern. Sie behaupteten lautstark, dass Abgeordnete Eigentümer der Häuser seien. Aufgrund der Ermittlungen konnte die Polizei jedoch beweisen, dass die jeweiligen Abgeordneten ihren Wohnsitz woanders haben. In den Häusern und Wohnungen wurden junge Mitglieder offenbar mit ideologischem Gedankengut unterrichtet.

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