Iran: Türkei ist Handlanger der USA

Der Iran meint, die Türkei müsse ihre Außenpolitik radikal ändern. Ansonsten würden sich die eigene Bevölkerung und die Nachbarländer gegen die türkische Regierung stellen.

Die Forderung Erdogans nach einem säkularen Staatssystem nach türkischem Vorbild in den arabischen Ländern sei für den Iran „unerwartet und unvorstellbar“ gewesen. Das erklärte der iranische Generalleutnant Yahya Rahim-Safavi der iranischen Nachrichtenagentur „Mehr“. Der militärische Berater des iranischen Staatsoberhaupts Ayatollah Ali Khameini erklärte: “Die türkische Regierung verhält sich gegenüber den Staatsoberhäuptern Syriens und des Irans falsch. Ich glaube, die Türkei vertritt damit die Ziele der USA.“ Als Konsequenz würden sich die türkische Bevölkerung und die Nachbarländer von der Türkei abwenden.

Die Verbindung mit den USA betont Safavi in dem Gespräch ausdrücklich. „Die Türkei geht einen falschen Weg. Es ist normal, dass ihnen dieser Weg von den USA zugewiesen wurde.“  Weiter erklärt er: „Die Türkei hat bis jetzt einige strategische Fehler gemacht. Einer der Fehler war sein Staatsbesuch in Ägypten. Dort hat er den Laizismus als Staatssystem vorgestellt. Denkt man daran, dass die Ägypter Muslime sind, ist das eine unerwartete und unvorstellbare Sache.“ Eine weitere Provokation sei die Stationierung des NATO-Abwehrschilds im Osten der Türkei gewesen.

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