Hochwasser: Sechs Menschen in Urlaubsregion Antalya vermisst

In der türkischen Urlaubsregion Antalya kam es am Sonntag nach heftigen Regenfällen zu überfluteten Straßen. Seit 37 Jahren hat es die Stadt nicht mehr so schwer getroffen. In einem Dorf stürzten Häuser und Brücken ein. Sechs Menschen werden vermisst.

Wegen starker Regenfälle hatten die türkischen Provinzen İzmir, Muğla, Manisa, Antalya und Çanakkale am Sonntag mit Hochwasser zu kämpfen. Die Straßen waren nicht mehr befahrbar. Seit 37 Jahren hat es in Antalya nicht mehr so stark geregnet. Auf einen Quadratmeter kamen 300 Liter Regenwasser in der Urlaubsgegend. Der Sturm wütete mit 97 Kilometern pro Stunde. Auslöser des Unwetters war offenbar der plötzliche Temperaturabfall. Bis zum Dienstag würden die Regenfälle noch anhalten, erklärte ein türkischer Meteorologe der Zeitung „Zaman“. Ab Donnerstag sollen die Temperaturen wieder ansteigen. Die Schulen in Antalya blieben am Montag geschlossen.

Das Dorf Haskizilören in Antalya hat es besonders schwer getroffen. Drei Häuser und drei Brücken stürzten in der vergangenen Nacht ein. 25 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden. Sechs Menschen werden weiterhin vermisst. Durch den Einsturz der Brücken ist das Dorf vom Rest der Stadt abgeschnitten. Mit Helikoptern soll den Menschen nun geholfen werden.

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