Sibirien: Yeti existiert wirklich!

Eine Region im entlegenen Sibirien zeigt sich an diesem Montag äußerst selbstbewusst. Stolz wurde verkündet, dass in ihren Bergen die Heimat des sagenumwobenden Yetis zu finden sei. Dafür gäbe es "unwiderlegbare Beweise", die während einer Expedition sichergestellt wurden.

Wie die lokale Verwaltung von Kemerowo, im Süden Sibiriens, in einer Erklärung auf ihrer Internetseite bekannt gab, seien auf einer Forschungsreise durch abgelegene Berge nicht nur Fußspuren des Ungetüms, sondern auch mögliche Haarreste eines Yetis sichergestellt worden.

„Während der Expedition zu der Höhle von Azasskaya konnten einige Expeditionsteilnehmer unbestreitbare Belege sicherstellen, dass die Schoria-Berge vom ‚Schneemann‘ bewohnt werden“, so die Verwaltung von Kemerowo in einer Pressemitteilung. Zu einer Begegnung mit dem Schneemenschen kam es in der Region rund 3200 Kilometer östlich von Moskau allerdings nicht. Die Expedition wurde im Zuge einer Einladung des hiesigen Gouverneurs an Wissenschaftler aus den USA, Kanada und zahlreichen anderen Ländern organisiert, die ihre Forschungsergebnisse und Geschichten über Begegnungen mit dieser Kreatur im Rahmen einer dreitägigen Konferenz austauschen sollten.

Artefakte beweisen Existenz des Yetis zu 95 Prozent

„Sie haben seine Fußabdrücke gefunden, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet“, heißt in der Erklärung weiter. Die gesammelten Artefakte, die zu 95 Prozent seine Existenz beweisen, würden nun in einem speziellen Labor weiter untersucht werden.

Der allgemeinen Vorstellung nach sind Yetis sehr behaarte Kreaturen, die vielen als Teil eines weit verbreiteten Mythos gelten. Zumeist wird ihre Heimat jedoch eher in den Regionen des Himalayas vermutet. Einige glauben jedoch, dass es auch in Russland eine Yeti-Population gebe. Die in den abgelegenen Gebieten Sibiriens beheimateten Gestalten werden dort als „Schneemänner“ bezeichnet.

Yeti-Suche soll den Tourismus in der Region ankurbeln

Die Gegend Kemerowo ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet West-Sibiriens. Historisch verwurzelt ist hier vor allem der Bergbau. Der nur schwer zu fassende Yeti wird dort aber bereits seit vielen Jahren verfolgt, um so auch Touristen in die entlegene Region zu ziehen. Angesichts der neueste „Funde“ denkt man derzeit sogar darüber nach ein spezielles Forschungszentrum einzurichten und ein eigenes, dem Yeti gewidmetes Journal herauszubringen, das von den neuesten Neuigkeiten auf diesem Gebiet berichtet.

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