Fluglotsenstreik: So sollten sich Passagiere vorbereiten

Am Montagabend konnte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einen drohenden Fluglotsenstreik noch einmal abwenden. Doch die Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Die für Mittwoch angesetzten Gespräche können ein weiteres Mal platzen. Was müssen Passagiere jetzt tun?

Ein bundesweiter Fluglotsenstreik kann für die Passagiere böse Überraschungen bereit halten, um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sollten alle Kunden, die für diese Woche einen Flug gebucht haben, aktiv werden und sich bei ihrer Fluggesellschaft über die genauen Flug- und Ankunftszeiten informieren lassen. Doch Achtung: Änderungen könnten sich hier auch noch kurz vor dem Abflug ergeben.

Hotel- und Mietwagenkosten werden nicht erstattet

Wichtig zu wissen: Falls ein Flug tatsächlich ausfallen sollte, haben Passagiere keinen finanziellen Schaden. Entweder lassen sie sich die Kosten durch die Airline erstatten oder greifen auf einen späteren Flug zurück. Anders sieht es hingegen mit Zusatzleistungen aus, die der Urlauber am Urlaubsort direkt gebucht hat. Einen Anspruch auf Schadenersatz für Hotel- oder Mietwagenkosten gibt es nicht.

Ab zwei Stunden wird den Fluggästen, gemäß EU-Verordnung, die Wartezeit mit Verpflegung versüßt. Hier gilt: Bei einem Flug bis zu 1500 Kilometern haben die wartenden Fluggäste Anspruch auf Telefonate, Getränke und Mahlzeiten und gegebenenfalls sogar auf Übernachtungen im Hotel. Bei Reisen zwischen 1500 und 3500 Kilometern müssen die Passagiere jedoch erst drei Stunden und ab 3500 Kilometern sogar vier Stunden gewartet haben, um solche Leistungen zu erhalten.

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Abgewendet: Vorerst kein Fluglotsenstreik!

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