Sängerin Shakira berät jetzt Barack Obama!

Der Präsident und die Popstars - eine neue, erfolgreiche Verbindung? Nach einem offenbar interessanten Zusammentreffen mit Lady Gaga hat Barack Obama mit der kolumbianischen Sängerin Shakira nun gleich Nägel mit Köpfen gemacht und sie zu seiner Bildungsberaterin ernannt.

Wie das Weiße Haus bekannt gab, wird der Megastar mit dem legendären Hüftschwung künftig Teil einer Kommission sein, die sich mit der hispanisch-stämmigen Minderheit in den USA und deren Bildung auseinandersetzt.

Shakira seit Jahren für Unicef und „pies descalzos“ aktiv

Die Kommission wurde bereits 2010 von US-Präsident Barack Obama initiiert, um genau jener Bevölkerung den Zugang zur bestmöglichen Bildung in den USA zu ermöglichen. Die Entscheidung die „Waka Waka“-Interpretin mit ins Boot zu holen, kommt allerdings nicht von ungefähr. Shakira Isabel Mebarak Ripoll ist auf diesem Gebiet bereits seit Jahren engagiert. Die 34-Jährige ist sowohl als Unicef-Botschafterin als auch im Zusammenhang mit ihrer eigenen Organisation unterwegs. Für die Kinder in ihrer Heimat Kolumbien hat die Künstlerin die Stiftung „pies descalzos“ ( zu deutsch: „Nackte Füsse“) gegründet. Sie baut Schulen in entlegenen Regionen, die von der Regierung keine Beachtung finden. Rund 7000 Schüler profitieren derzeit von ihrem Engagement.

Die jetzt eingegangene Verbindung ist gewaltig. Der mächtigste Mann der Welt lädt die populärste und umsatzstärkste Künstlerin des Kontinents an seine Seite. Doch nicht nur der kooperiert mit der Grande Dame des Showgeschäfts. Auch das deutsche Entwicklungshilfeministerium hat sich in die Reihe der Unterstützer eingereiht. Die Deutschen haben mit der Shakira-Stiftung ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Bereits im kommenden Dezember wird mit deutscher Hilfe eine weitere Schule in der kolumbianischen Küstenstadt Cartagena eingeweiht.

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Lady Gaga: Wahlkampf für Barack Obama

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