Zuschauer gegen Absetzung der „Super Nanny“

Die Vorwürfe, die der Kinderschutzbund gegen das TV-Format "Die Super Nanny" erhebt, wiegen schwer. Eine Mutter schlug vor laufender Kamera auf ihre Kinder ein. Keiner hätte eingegriffen. Die Sendung müsse abgesetzt werden. Die Zuschauer sind da allerdings anderer Meinung.

Die Sendung vom 14. September dieses Jahres beschäftigt weiterhin Medien wie Organisationen. Im Rahmen der RTL-Coaching-Show „Die Super Nanny“ war es während des Drehs zu gewalttätigen Übergriffen auf Kinder durch ihre 25-jährige Mutter gekommen. Nach Ansicht des Kinderschutzbundes hätten die Verantwortlichen rund um Diplom Pädagogin Katja Saalfrank tatenlos zugesehen und stattdessen weiter mitgefilmt. Das sei ein „strafrechtliches relevantes Verhalten“.

Der Sender selbst dementierte: „Die Behauptungen des Kinderschutzbundes, die Diplompädagogin Katia Saalfrank habe nicht eingegriffen, als die Kinder gewalttätigen Übergriffen der Mutter ausgesetzt waren, sind schlicht weg falsch.“ Die Ausstrahlung sei vielmehr absolut richtig gewesen. Derartiges spiele sich schließlich täglich hinter verschlossenen Türen ab.

Fast 80 Prozent wollen, dass die „Super Nanny“ bleibt

Das Portal „Promiflash“ hat darauf hin versucht ein Stimmungsbild unter seinen Lesern einzufangen und eine entsprechende Umfrage gestartet. Das Ergebnis ist eindeutig: „über 22.000 abgegebenen Stimmen sind 79 Prozent dagegen, dass die Super Nanny abgesetzt wird“. Allerdings gibt es auch hier eine kleine Mahnung durch die Zuschauer. Denn 56,41 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass Katja Saalfrank auf jeden Fall früher eingreifen sollte, wenn es zu Handgreiflichkeiten in der Familie komme. Auf der anderen Seite sprachen sich 14,44 Prozent, also 3.178 Stimmen, für die Position des Kinderschutzbundes aus.

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