Hochwasser in der Türkei fordert erste Opfer

Die gesamte Westküste der Türkei ist von starken Stürmen betroffen. Zahlreiche Häuser sind unter den Windstärken eingestürzt. Drei Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Sechs werden weiterhin vermisst.

In Denizli starb Sidika Gümüş bei dem Versuch, einen vollgelaufenen Stall zu leeren. Der Stall stürzte über ihr ein. In Manisa überlebten Mehmet Çay und sein Enkelsohn Mehmet Umut den Einsturz ihres Hauses ebenfalls nicht. Von den sechs bereits am Vortag vermissten Menschen Ayşe Beşbaş, Hasan Bulut, Hulusi Kutlu, Fatma Kutlu, Süleyman Çelik und Meryem Çelik gibt es bis jetzt noch immer keine Spur.

Katasprophenschutz sucht verzweifelt nach Vermissten

Die türkische Katastrophenschutzbehörde gab bekannt, dass der Region von Antalya eine Million Lira zur Verfügung gestellt wurden. Mit vier Helikoptern, 42 Fahrzeugen und 193 Hilfskräften werde nach den sechs noch vermissten Personen gesucht. Die abgeschnittenen Gebiete würden versorgt, erklärte der Katastrophenschutz. In vielen Gebieten sind die Straßen nicht mehr befahrbar. Die Bewohner kommen hier nur noch mit Booten voran.

Am Sonntag kam es an der Westküste der Türkei, besonders in Antalya, zu heftigen Regenfällen. Ein Meteorologe erklärte der Zeitung „Zaman“, bis Dienstag sei mit weiterem Regen zu rechnen. Seit 37 Jahren hatte Antalya nicht mehr mit so heftigen Regenfällen zu kämpfen.

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