Türkischer Militärangriff gegen PKK: Hunderte Tote

In der Nähe der türkischen Provinz Hakkari ist ein Stützpunkt der PKK angegriffen worden. Von hunderten Toten ist die Rede. Auf der Seite des Militärs gibt es offenbar keine Opfer. Der Angriff dauert an.

Innerhalb der vergangenen vier Tage sei der Kavakli-Stützpunkt der terroristischen PKK dem Erdboden gleichgemacht worden. Eine genaue Zahl der Opfer sei noch nicht bekannt. Es handele sich aber um hunderte. Die Operation dauert weiterhin an. Das berichtete die türkische Zeitung „Star“ am Dienstag.

Der 30 Kilometer von Hakkari entfernte Stützpunkt sei ein wichtiges Zentrum der PKK gewesen. Um die 500 PKK-Mitglieder seien bei dem Angriff dort gewesen. Verhörzimmer, Untergrundverstecke und sogar die Höhlen im Umkreis seien zerstört worden. Auf der Seite des Militärs gab es keine Opfer. Es sei die größte Operation des Militärs in Zusammenarbeit mit der Polizei gewesen.

PKK war auf Militär-Angriff nicht vorbereitet

Die PKK soll von Kavakli aus Druck auf die Bevölkerung im Umkreis ausgeübt haben. Bürger, die am Verfassungsreferendum 2010 teilgenommen haben oder die sich für eine Niederlegung der Waffen eingesetzt haben, sollen hier verhört und gefoltert worden seien. In Kavakli sollen PKK-Mitglieder militärisch ausgebildet worden sein. Bis jetzt hatte es keine Operation gegen Kavakli gegeben. Offenbar traf es den Stützpunkt unvorbereitet.

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