Google Doodle: Warum diese Knetfiguren?

Am Mittwoch wäre Art Clokey 90 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren hat Google am Mittwoch ein neues Doodle eingerichtet. Die lustigen Knetfiguren sind seit mehreren Jahrzehnten fester Bestandteil der amerikanischen Kultur.

Der Künstler Clokey, der am 8. Januar 2010 an einem Harnwegsinfekt starb, gilt als Vorreiter der Knetanimations-Technik. In Deutschland sind seine Figuren eher einem kleineren Publikum bekannt. Begonnen hatte seine Karriere im Jahr 1953 mit dem ersten Film „Gumbasia“. Angesichts der heutigen computeranimierten Trickfilmtechnik mutet der Film, in dem sich Knetfiguren rhythmisch zu Jazzmusik bewegen, vielleicht etwas seltsam an. Doch für die damalige Zeit war das kleine Kunstwerk erstaunlich lebendig und professionell.

Art Clokey – Sein erster Film Gumbasia (1953):

Art Clokey, der eigentlich mit bürgerlichem Namen Arthur Charles Farrington heißt, wurde in Detroit geboren und wuchs ab dem achten Lebensjahr nach der Scheidung seiner Eltern sowie dem tragischen Tod seines Vaters, der bei einem Autounfall starb, in einem Kinderheim auf. Als er elf war, adoptierte ihn der Komponist Joseph Clokey, der ihn künstlerisch förderte, ihm Schule und Studium ermöglichte und so den Grundstein für seinen späteren Erfolg legte. Die von ihm geschaffene Figur Gumby startete im amerikanischen Fernsehen 1957 eine eigene Serie.

Eine Folge von „Gumby“:

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