Iran: Terrorvorwürfe der USA sind kindisch

Die USA spricht eine offizielle Terrorwarnung aus. Anschläge des Irans könnten sich gegen US-Bürger und Diplomaten weltweit richten. Sie werden dazu aufgefordert, die Hinweise des Außenministeriums zu verfolgen.

Teheran meint, die Behauptung, der Iran habe Anschläge in den USA geplant, seien „kindisch“. Die Beziehung des Irans zu Saudi-Arabien sei normal. „Es gibt keinen Grund für den Iran, solche kindischen Akte auszuführen“, so der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani. Welches Motiv der Iran für einen solchen Anschlag haben soll, ist unklar.

Terrorwarnung: USA fürchten weltweit Anschläge

Die USA nimmt die Ergebnisse der Ermittlungen dagegen sehr ernst. Sie sehen die geplanten Anschläge als „aggressive Hinwendung der iranischen Regierung auf Terroraktivitäten gegen Diplomaten“. US-Präsident Obama meint, das bedeute einen „eklatanten Verstoß gegen US- und Internationales Recht“. Es wurde eine offizielle Terrorwarnung ausgesprochen. US-Bürger und Diplomaten im Ausland wurden dazu aufgerufen, die Hinweise des Außenministeriums zu verfolgen.

Die USA wirft dem Iran vor, ein Attentat auf den saudischen Botschafter Adel Al-Jubei in den USA geplant zu. Der Verdächtige Mansor Arbabsiar habe nach seiner Festnahme behauptet, die Anweisungen zu den Anschlägen habe ihm die iranische Regierung gegeben. Weitere Terroranschläge auf die saudische und israelische Botschaft in Washington seien schon geplant gewesen. Bei der Anheuerung eines Mitglieds des mexikanischen Drogenkartells sei Arbabsiar auf einen verdeckten Ermittler gestoßen.

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