Angelina Jolie: Hollywood-Star lobt libysche Revolutionäre

Die US-Schauspielerin und UN-Sonderbotschafterin Angelina Jolie hat am Mittwoch die "außergewöhnliche" Beteiligung an der libyschen Revolution gewürdigt. Im Zuge dessen drückte sie zugleich ihre Solidarität zu diesem Land, das sich gerade auf dem Weg zu einer Demokratie befinde, aus.

Bereits seit vergangenen Dienstag hält sich Angelina Jolie in Libyen auf und hat bereits eine Tour durch das heftig umkämpfte und nun völlig zerstörte Misrata unternommen. Darauf hin sprach der Hollywood-Star in der Lobby ihres Hotels in der Innenstadt zu den anwesenden Reportern.

Jolie beeindruckt von der außergewöhnlichen Beteiligung

Sie lobte die „außergewöhnliche“ Beteiligung der gewöhnlichen Libyer sowohl in der Rebellenarmee als auch in den Übergangsbehörden, um so gemeinsam an einer neuen Nation zu schmieden. „Was hier so außerordentlich ist“, so die sechsfache Mutter, “ ist, dass hier so viele Leute Teil der Lösung sind und in verschiedenen Positionen, sogar militärische, arbeiten. Noch bevor die Revolution ihren Anfang nahm gingen sie in Restaurants oder verkauften Babykleidung. Sie alle haben ihre Jobs hingeschmissen und sie sind alle hier, um jetzt im Namen ihres Landes zu arbeiten.“

Sie alle hätten Familienmitglieder verloren. Sie alle haben selbst Verletzungen erlitten, haben Glieder verloren, doch sie alle kämpfen noch immer für etwas, an das sie glauben und für die Zukunft ihres Landes, ihrer Kinder ist. Das ist so bewegend.“

Angelina Jolie traf sich mit libyschem Übergangsrat

Ihre zweitägiger Besuch führt die Ehefrau von Brad Pitt auch in die Hauptstadt Tripolis, wo sie sich mit Mitgliedern des libyschen Übergangsrates traf. Ihr Eindruck am Ende: „Dieses Land macht gerade so viel durch. Es ist ein Übergang auf so vielen verschiedenen Ebenen. Es geht nicht nur um Nahrung, es ist nicht nur um die hygienischen Bedingungen oder die neuen Gesetze, die geschaffen werden müssen. Es sind all diese Dinge auf einmal.“

Bereits im vergangenen Juni besuchte Angelina Jolie libysche Flüchtlinge auf Malte und der italienischen Insel Lampedusa. Schon im April reiste sie nach Tunesien, um sich dort mit den Menschen zu solidarisieren und um internationale Unterstützung zu bitten. Auch in der Türkei war sie diesen Sommer zu Gast. Frenetisch wurde sie Mitte Juni in syrischen Flüchtlingscamps empfangen.

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