Piri Reis: Forschungsschiff muss dringend gewartet werden

Das türkische Forschungsschiff Piri Reis stellt eine Gefahr für die Besatzung dar. Das fast 33 Jahre alte Schiff muss umgehend repariert werden. Die Ersatzteile stecken jedoch beim Zoll fest.

Das türkische Forschungsschiff Piri Reis, das Sucharbeiten im östlichen Mittelmeer durchführt, soll stark beschädigt sein. Der Hauptmotor und einer der Generatoren müsse ausgewechselt werden, berichtete die türkische Zeitung „Habertürk“. Avni Belli,  der das Kommando über das Forschungschiff Piri Reis hat, sagte, das Schiff sei schon fast 33 Jahre alt. Der beschädigte Hauptmotor stelle dadurch ein hohes Risiko für die Besatzung dar.

Piri Reis: Ersatzteile stecken beim Zoll fest

Das Schiff sei zwar schon auf Vordermann gebracht worden, jedoch würden der neue Motor und der Generator zum Auswechseln beim Zoll feststecken, so Belli. Die Crew sei sich ihrer wichtigen Aufgabe für Nordzypern bewusst, jedoch sei in diesem Fall die Sicherheit der Menschen an Bord wichtiger. So schnell wie möglich, wolle er deshalb nach Izmir.

Südzypern hatte im September mit Probebohrungen vor der Küste der Insel begonnen, um nach Öl- und Gasvorkommen zu suchen. Die Türkei fühlte sich dadurch provoziert. Die türkische Seite, Nordzypern, sei hier übergangen worden. Kurz nach Beginn der Bohrungen entsendete auch die Türkei ein Forschungsschiff, um nach Energievorkommen zu suchen.

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