Irakischer Minister: PKK-Präsenz ist „nicht akzeptabel“

Ahmet Davutoglu und Hoshyar Zebari, der türkische und irakische Außenminister, trafen sich in Ankara, um dort gemeinsam über das PKK-Problem zu sprechen. Während der Irak die Türkei von einem militärischen Einfall abhalten will, erklärt diese, sie wolle die terroristischen Aktivitäten im Irak endlich beenden.

Der irakische Außenminister Hoshyar Zebrai und sein türkischer Amtskollege Ahmet Davutoglu trafen sich an diesem Donnerstag in Ankara. Wichtigster Inhalt ihrer Gespräche waren die Stützpunkte der PKK im Norden Iraks. Davutoglu betonte, die Aktivitäten der PKK bedrohten die territoriale Integrität beider Länder. Hoshyar Zebari stimmte ihm in vielen Punkten zu. Die Präsenz der PKK in den irakischen Bergen sei nicht legitim, so Zebari. Um zu einer Lösung im PKK-Konflikt zu kommen, müssten die Türkei und der Irak zusammenarbeiten, meint Zebari.

Türkei droht mit Militär-Aktion gegen PKK Stützpunkte

In der Türkei verübte die PKK in den letzten Wochen vermehrt Anschläge auf Zivilisten. In den nördlichen Regionen des Iraks hat die PKK Stützpunkte. Von hier aus sollen die Anschläge geplant worden sein. Die Türkei drohte mit einem militärischen Einfall in die Gebiete. „Wir werden die terroristischen Aktivitäten, die von der PKK im Irak ausgehen, nicht mehr länger hinnehmen“, so Davutoglu. Die Türkei sei gewillt, die Aktivitäten der PKK endgültig zu beenden, ergänzte er.

Sowohl die irakische Regierung, als auch die Kurden im Irak versuchen die Türkei von einem militärischen Angriff abzuhalten. Im Gegenzug versprachen sie, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die terroristischen Aktivitäten zu unterbinden.

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