Appell der USA: Akzeptiert keine Staatsbesuche des Iran!

Die USA sind überzeugt, Teile der iranischen Regierung hätten von dem geplanten Anschlag auf den saudischen Botschafter Kenntnis gehabt. Nun wollen sie harte Maßnahmen gegen den Iran ergreifen.

Die USA haben als Reaktion auf den geplanten Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington harte Sanktionen gegen den Iran angekündigt. Die türkische Zeitung „Hürriyet“ zitiert US-Diplomatin Wendy Sherman mit den Worten: „Wir bereiten uns darauf vor, den Iran zur Verantwortung zu ziehen, das Land international zu isolieren und den Druck auf das iranische Regime zu erhöhen.“ Dazu sollten die internationalen Regierungen die Beziehungen zu iranischen Offiziellen der Regierung einfrieren.

Ajatollah Ali Chamenei: Hetzkampagne der USA

Finanz-Staatssekretär David Cohen kündigte mögliche Schritte gegen die iranische Zentralbank an. Großbritannien sagte, seine Regierung arbeite mit Europa, Saudi-Arabien und der USA zusammen, um gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen. Staatsoberhaupt des Irans und religiöses Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei meint, die Vorwürfe seien eine Hetzkampagne der USA: „Die Wiederholung von dummen und nutzlosen Methoden der USA, eine Islam- und Iran-Phobie in der Welt zu schüren, wird nichts bringen. Sie ist zum Scheitern verurteilt.“

Der 26-jährige Mansor Arbabsiar, der kürzlich festgenommen wurde, wird beschuldigt, ein Mitglied des mexikanische Drogenkartells als Mittäter angeworben zu haben, um ein Attentat auf den saudi-arabischen Botschafter Adel Al-Jubei zu verüben. Weitere Anschläge sollen schon geplant gewesen sein. Obwohl er keine klaren Beweise hat, ist sich US-Präsident Obama sicher, die iranische Regierung müsse in die Pläne involviert gewesen seien. Er erklärte: „Selbst wenn die höchsten Stellen nicht in die Einzelheiten eingeweiht waren, gibt es doch eine Verantwortlichkeit.“

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