iSad: Schlange stehen für letztes iPhone von Jobs

Apples neuestes iPhone steht seit diesem Freitag in Europas Läden. Tausende stehen derzeit in den Städten Schlange, um Steve Jobs letztes iPhone zu ergattern.

Ganz gleich ob in Sydney, Tokio, London, Paris oder München – die Bilder ähneln sich rund um den Globus. Rund eineinhalb Wochen nach dem Krebstod von Apple-Mitbegründer Steve Jobs wollen seine Fans sein Vermächtnis, das iPhone 4S, im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen halten.

„Ich bin ein Fan, ein Riesenfan. Ich will etwas, das mich an Steve Jobs erinnert“, gesteht zum Beispiel Haruko Shiraishi gegenüber der türkischen Zeitung „Zaman“. Ihren kleinen Yorkshire an der Leine steht die Frau am Ende einer Menschenschlange, die sich bereits um ganze acht Wohnblocks im Tokioer Einkaufsbezirk Ginza schlängelt.

Spracherkennung ließ Bestellungen in die Höhe klettern

Das neue Gerät sieht seinem Vorgänger iPhone 4 eigentlich recht ähnlich. Die Neuerungen liegen hier eher im Innenleben. Die Kamera wurde verbessert, ebenso der Prozessor. Darüber hinaus gibt es eine Spracherkennungs-Software, die es den Usern ermöglicht, Fragen zu stellen. Das Gerät – nur einen Tag vor Steve Jobs Tod vorgestellt – war für nicht wenige anfangs eine ziemliche Enttäuschung. Von einer Design-Revolution keine Spur. Doch dank glühender Besprechungen, die sich vor allem auf die „Siri“-Software stürzten, kamen vor allem die Online-Verkaufszahlen schnell massiv in Schwung.

Der Australier Tom Mosca war der erste, der das neue Gerät in Australien ergattern konnte. Erklärte, dass er sein neues, weißes iPhone fragen wolle: „Wo ist Steve?“ Immerhin glauben viele eingefleischte Apple-Fans, dass das „S“ beim iPhone 4S für „Steve“ stehe.

Fans warten weiter auf das iPhone5

Apple CEO Tim Cook und sein Team hoffen nun, dass die erste Verkaufsrunde, die ohne ihren großen Visionär Jobs an der Spitze vonstatten geht, sie stärken und im immer stärker werdenden Wettbewerb vor allem mit Samsung Electronics schützen werde. Offizielle Verkaufszahlen hat das Unternehmen bisher noch nicht vorgelegt. Fest steht jedoch, dass allein in den ersten 24 Stunden nach der Vorstellung des iPhone 4S mehr als eine Million Bestellungen eingingen.

Die Enttäuschung, dass Cook diesmal noch nicht das iPhone 5 vorgestellt hat, war also schnell verflogen. Philippe, ein 62-jähriger Rechtsanwalt aus Frankreich gesteht: „Wir standen schon an als das erste iPhone auf den Markt kam. Seitdem haben wir alles gekauft, was Apple auf herausgebracht hat.“ Menschen wie er, fanden sich auch in allen anderen Schlangen in den Metropolen.

So sah die Schlange an diesem Freitag in München aus:


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