Hilary Swank: Jetzt „bereut“ sie den Besuch bei Kadyrow

Hollywood-Star Hilary Swank hat vor wenigen Tagen Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow öffentlich zum Geburtstag gratuliert. Jetzt bereut sie ihren Auftritt zutiefst.

Der US-Star befand sich am vergangenen Wochenende in bester Gesellschaft. Schauspiel-Kollege Claude van Damme war da. Ausnahmegeigerin Vanessa Mae und viele andere hatten sich in Grosny eingefunden, um am „Tag der Stadt Grosny“ den 35. Geburtstag von Präsident Ramsan Kadyrow zu begehen.

„Human Rights Watch“ kritisiert das Geburtstagsständchen

Dabei ist Kadyrow alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Menschenrechtler werfen ihm unter anderem Verstrickungen in Folter, Auftragsmorde und Verschleppungen vor. Wer an seiner Seite auftritt, muss also mit entsprechend scharfer Kritik rechnen. So auch die zweifache Oscar-Preisträgerin, die sich nach einer Rüge durch „Human Rights Watch“ für ihr „Happy Birthday, Mr. President“ nun aber in einem öffentlichen Statement entschuldigte.

„Wenn ich volle Einsicht gehabt hätte, worum es bei dieser Veranstaltung offenbar ging, wäre ich nie hingegangen“, so Swank gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN, die im Vorfeld nichts von einer Geburtstagsfeier gewusst haben will. Vielmehr sei ihr die Veranstaltung im Rahmen derer ein neuer Wohn- und Gewerbekomplex eingweiht werden sollte, als „Symbol der Hoffnung für die Menschen von Tschetschenien“ präsentiert worden.

Weltstar Shakira kommt nicht nach Grosny

Als sie dann gefragt wurde, ob sie Kadyrow zum Geburtstag gratulieren wolle, habe sie nur aus reiner Höflichkeit zugestimmt. Von den Vorwürfen gegen ihn will sie nichts gewusst haben. Weltstar Shakira hatte übrigens abgesagt.

Hier einige Szenen der Feierlichkeiten:

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