Opfer von Kannibalen? Deutscher verschwindet in der Südsee

Bereits seit einer Woche wird ein deutscher Weltumsegler auf der französischen Südsee-Insel Nuku Hiva vermisst. Es gibt Gerüchte, der 40-Jährige könnte Kannibalen zum Opfer gefallen sein.

Die Ermittler stehen derzeit vor einem Rätsel. Wo ist der Weltumsegler, der offenbar aus Hamburg stammt, abgeblieben? Die Sorge um sein Wohlergehen wächst von Tag zu Tag. Denn während der Suche hat die Polizei auf dem zu den Marquesas-Inseln in Französisch-Polynesien gehörenden Eiland auch eine frische Feuerstelle mit menschlichen Überresten im Hakaui-Tal entdeckt. Dort fanden sie neben Kleidungsstücken auch ein Gebiss mit Zahnprothese sowie eingeschmolzene Metallstücke vor.

Weltumsegler war mit einheimischem Jäger unterwegs

Auch die deutschen Behörden sind mittlerweile auf den Plan gerufen. „Das Auswärtige Amt und das BKA sind mit dem Fall befasst und stehen in Kontakt mit den örtlichen Behörden“, teilte eine Sprecherin am vergangenen Samstag mit. Zur Identität des Mannes machte sie jedoch keine weiteren Angaben.

Zuletzt war der Deutsche mit einem einheimischen Jäger unterwegs. Nach diesem wird nun intensiv gefahndet. Gemeinsam waren die beiden Männer zu einem Ausflug aufgebrochen. Der Jäger kehrte dann jedoch allein zurück.

Derzeit werden Proben von der Feuerstelle untersucht. Bis Ergebnisse vorliegen könnte es jedoch Wochen dauern. Die 37-jährige Lebensgefährtin des Verschollenen befindet sich nach wie vor auf der Insel. Das Paar war mit einem Katamaran erst Ende September in der Anaho-Bucht vor Anker gegangen.

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