Erdogan verteidigt Steuererhöhungen

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat die jüngsten Steuererhöhungen auf Güter von Alkohol bis Autos verteidigt. Sie seien notwendig, um nicht in die gleichen ökonomischen Schwierigkeiten wie Griechenland zu geraten.

Die Maßnahmen, so Erdogan am vergangenen Samstag, seien ergriffen worden, um die türkische Wirtschaft in Anbetracht der internationalen Turbulenzen zu stärken. Probleme, wie sie derzeit in Griechenland herrschten, sollen so vermieden werden. Erst am letzten Donnerstag erging in der Türkei eine spezielle Konsumsteuer auf Alkohol und Tabakwaren sowie Mobiltelefone und Kraftfahrzeuge mit Motoren größer als 1,6 Liter.

Erdogan rät Türken nicht zu rauchen und weniger zu trinken

Der Steuersatz auf Zigaretten stieg von 63 auf 69 Prozent. Stärker waren Fahrzeuge betroffen. Hier stiegen die Steuern von 84 Prozent für Fahrzeuge mit Motoren größer als 2 Liter auf 130 Prozent. Der stellvertretende Premierminiser Ali Babacan, dem die Wirtschaftspolitik der Regierung untersteht, hatte am Donnerstag den neuen Drei-Jahres-Plan vorgestellt. Babacan sagte bereits im Vorfeld zu, dass das Budget für 2012, wenn sich das Wirtschaftswachstum erwartungsgemäß verlangsame, die Bemühungen der Türkischen Zentralbank das Leistungsbilanzdefizit des Landes zu verringern, unterstützen werde.

Daneben hatte der Premier für seine Landsleute auch einen gut gemeinten Rat im Gepäck. Den Bürgern würde es seiner Ansicht nach besser gehen, wenn sie nicht rauchen und Alkohol nur noch in Maßen zu sich nehmen würden.

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Türkei erhöht Steuern für Handys, Alkohol, Tabak und Autos

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