Syrien: Kein Ausschluss aus der Arabischen Liga

Syrien bleibt in der Arabischen Liga. Eine Einigung auf einen Ausschluss des von Bashar al-Assad regierten Terrorregimes konnte bei einem Treffen der Außenminister der arabischen Staaten am Sonntag in Kairo nicht erreicht werden.

Ziel des Treffens der Außenminister der Liga war es, die Gewalt zu beenden sowie ein Eingreifen ausländischen Militärs vorzubeugen. Aus diesem Grund streben die arabischen Staaten nun eine Vermittlung zwischen dem Regime in Damaskus und denjenigen an, die seit Monaten dagegen demonstrieren. Die Rede ist von einem „nationalen Dialog“. In den kommenden zwei Wochen soll in Kairo erneut eine Konferenz zu diesem Zweck stattfinden.

Zu einem Ausschluss Syriens aus der Arabischen Liga konnten sich die Teilnehmer nicht durchringen. Angeblich scheiterte der Plan am Veto von Jemen, Algerien, dem Libanon und dem Sudan. Assad erhält damit eine Frist, der Gewalt in seinem Land ein Ende zu setzen. Die Proteste in Syrien werden brutal unterdrückt. Bereits etwa 3000 Menschen sollen seit Beginn der Demonstrationen im März dieses Jahres in Syrien ums Leben gekommen sein.

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