Mutter von Steve Jobs weiß nichts von seinem Tod

Während der US-Bundesstaat Kalifornien eigens für den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs einen Gedenktag einrichtet, gibt es jedoch eine Person, die nicht ahnt, dass der 56-jährige Unternehmer bereits am 5. Oktober an seiner langjährigen Krebserkrankung verstorben ist: Seine leibliche Mutter.

„Steve Jobs hat den kalifornischen Traum verkörpert“, schreibt der kalifornische Gouverneur Jerry Brown in seiner Erklärung, den 16. Oktober zum „Steve Jobs Tag“ Gedenktag zu machen. „Seine Innovationen haben eine ganze Industrie transformiert und die Produkte, die er konzipiert und auf den Markt gebracht hat, haben die Art und Weise der Kommunikation in der ganzen Welt verändert.“

Joanne Simpson ist zu krank für die Todesmeldung

Nichts davon bekommt Joanne Simpson mit. Die heute 79-Jährige, die ihren Sohn damals kurz nach seiner unehelichen Geburt zur Adoption freigab, leidet unter Altersdemenz und lebt in einem Pflegeheim. Die zuständigen Pflegekräfte in der Einrichtung in L.A. glauben nicht, dass Joanne, die Steve Jobs als Erwachsener via Privatdetektiv wiederfand, eine solch dramatische Nachricht verstehen oder gar verarbeiten könne.

Steve Jobs hatte keinen Kontakt zum Vater

Anders als zu seiner leiblichen Mutter und seiner Schwester Mona Simpson, suchte Steve Jobs nie Kontakt zu seinem leiblichen Vater. Der heute 80-jährige Abdulfattah „John“ Jandali stammt aus Syrien. Aufsehen um seinen prominenten Sohn wollte er nie machen. Immer wieder schickte er ihm kleine Emails. Die einzige Nachricht, die er von Steve erhielt, kam sechs Monate vor seinem Tod. Jobs antwortete auf die zahlreichen Fragen nach seinem Befinden mit einem schlichten: „Tank you.“

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