33. Eurasia Marathon: 100.000 lernten Bosporus im Regen kennen

Heiß ersehnt war der 33. Eurasia Marathon bei Freizeit- und Spitzensportlern gleichermaßen. Als einziger Lauf seiner Art führt er seine Teilnehmer über die Bosporus-Brücke und damit über zwei Kontinente. Am vergangeen Sonntag trotzen Zehntausende dem schlechten Wetter.

Es war ein Meer aus Regenschirmen, das sich bei ungemütlich kalten Temperaturen und Niederschlag seinen Weg entlang der Marathonstrecke bahnte. Gut 100.000 Menschen ließen sich von den denkbar ungünstigen Witterungsbedingungen nicht abhalten, am türkischen Kult-Marathon teilzunehmen.

Maximal 25.000 Teilnehmer ließen die Behörden nach dem ersten Startschuss am Sonntagmorgen gleichzeitig über die bekannte Bosporus-Brücke. Noch im letzten Jahr sah man das nicht so eng. Zehntausende waren gleichzeitig darüber marschiert. Die Folge: Das Bauwerk geriet gefährlich ins Schwanken.

Kenianer ging als nach gut zwei Stunden als Sieger ins Ziel

Am vergangenen Wochenene füllten die Teilnehmer jetzt erneut die Brücke, die den asiatischen mit dem europäischen Kontinent verbindet und liefen durch die Straßen der schillernden Millionenmetropole, deren Verkehr auf einschlägigen Straßen und Buslinien bis zum frühen Nachmittag lahmgelegt wurde. Bürgermeister Kadir Topbaş bat die Bürger und Touristen der Stadt um Verständnis.

Den Sportlern standen diesmal drei verschiedene Distanzen zur Wahl. Zum einen die  41,195 Kilometer Marathon, ein 15-Kilometer-Event sowie ein acht Kilometer langes Spaßrennen. Bereits nach 2:10:58 ging der Kenianer Vincent Kiplagat wie schon 2010 als Sieger durchs Ziel. Seinen Streckenrekord aus dem letzten Jahr (2:10:39) konnte er allerdings nicht brechen. Erste Frau im Ziel war die Äthiopierin Alemitu Abera. Sie benötigte 2:27:56.

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