Ist Tochter von Tom Cruise die jüngste Hassbloggerin der Welt?

Für gewöhnlich ist die fünfjährige Suri Cruise, Tochter der US-Schauspieler Tom Cruise und Katie Holmes, beliebtes Ziel der Klatsch-Gazetten. Wie eine Diva soll sie sich benehmen. Lippenstift und hohe Absätze gehören für sie schon in ganz jungen Jahren dazu. Jetzt dreht das kleine Mädchen den Spieß um: Sie lästert in ihrem eigenen Blog. Wirklich?

Surisburnbook.tumblr.com lautet die Adresse der kurzweiligen Spotterei nach dem Vorbild so bekannter Herrschaften wie etwa Promi-Lästerbacke Perez Hilton. Ganz gleich ob aktuell Reese Witherspoon mit Sohnemann Deacon, Prinz William und seine Frau Kate oder Nicole Richie und ihre beiden Kinder – seit vergangenen Juli bleibt keiner von den spitzen Bemerkungen der vermeintlich kleinen Lady verschont.

Suri nimmt kein Blatt vor den Mund: Outfit-Kritik für Kleinkinder

Nicht nur der Titel „Suris Burn Book“, sondern auch das Blog-Motto verrät, was die Stunde geschlagen hat: „Nur weil du keine Ferragamo Handtasche hast, heißt das noch lange nicht, dass du dich wie ein Kind aufführen kannst! (Ich beobachte Dich, Shiloh.)“ Und schon geht es munter los: Denn nichts bietet mehr interessanten Gesprächsstoff als Leben und Outfit der Reichen und Schönen! Nicht gerade exklusive Hello Kitty Taschen geraten da ebenso ins Kreuzfeuer, wie das öffentliche Tragen von ordinären 20-Dollar-Scheinen. Madame Cruise hat solche noch nicht einmal gesehen – sie kennt nur 50er und 100er-Noten. Auch zerzauste Frisuren oder nachlässige Kleidung, am Ende vielleicht sogar mit Löchern, bleibt der Mini-Fashion-Kritikerin nicht verborgen.

Gut weg kommen nur wenige, wie zum Beispiel die kleine Harper Seven Beckham. Gerüchte, die beiden würden als Rivalinnen durchs Leben gehen, verweist die „Autorin“ sogleich ins Reich der Fantasie. Vielmehr ist sie ganz angetan vom jüngsten Beckham-Sprössling. Die Kleider der jungen Dame seien vorzüglich und die Tatsache, dass sie gleich zwei Pässe besitzt, ist auch nicht von schlechten Eltern. Von ihr ist also noch Großes zu erwarten.

Wahre Blogger-Identität ist bisher nicht bekannt

Doch ist hier tatsächlich eine Fünjährige am Werk? Mitnichten! Welcher Blogger sich hinter der amüsanten Seite versteckt, ist bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen. Das „About“ gibt lediglich eine Email-Adresse an. Dafür können sich die User durch bisher ganze 17 Seiten „bunter Lästereien“ klicken. Und das tun sie offenbar immer öfter. Denn zumindest in den USA ist der Blog mittlerweie ein echter Renner.

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