Neue Todestheorie: Wurde van Gogh erschossen?

In einem neuen Buch über den bekannten Maler Vincent van Gogh wird eine neue These über seinen Tod aufgestellt. Der Künstler soll angeblich nicht an selbstzugefügten Wunden verstorben, sondern von zwei Teenagern versehentlich erschossen worden sein. Experten am Van Gogh Museum überzeugt das nicht.

In der erst jetzt von Steven Naifeh und Gregory White Smith herausgebrachten Biographie wird die bisherige Todestheorie auf den Kopf gestellt.

Die Autoren sind der Ansicht, dass der Maler (1853-1890), der bekanntermaßen an Depressionen litt, behauptet hat, dass er sich selbst erschossen hat, um die zwei Buben zu schützen. Er soll demnach seinen eigenen Mord verschleiert haben und sei zwei Tage später gestorben.

Theorie in „Van Gogh: The Life“ fragwürdig

Leo Jansen, Kurator des Van Gogh-Museums und Herausgeber der Van Gogh-Briefe, hält die neu erschienene Biographie „Van Gogh: The Life“ zwar für ein großartiges Buch. Doch aus Expertensicht kann er mit der Theorie der beiden Pulitzer-Preisträger Maifeh und Smith, die diese auf überlieferte Äußerungen französischer Jugendlicher stützen, nicht überein gehen. „Es bleiben nach wie vor viele Fragen unbeantwortet.“

Die bisher vertretene Theorie zu Van Goghs Tod geht von folgendem Szenario aus: Im Juli 1890 soll sich der psychisch kranke Maler auf einem Feld in der Nähe des Dorfes Auvers-sur-Oise selbst in die Brust geschossen und gut 30 Stunden später an den Folgen der Verletzung gestorben sein.

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