Erdogan auf Facebook beleidigt: Zwei Jahre Haft gefordert!

In der Türkei sollten Facebook-User vorsichtig sein, wenn sie ihre politische Meinung kundtun. Einem Türken drohen bis zu zwei Jahre Haft, weil er Premier Erdogan und andere Minister auf Facebook beleidigt haben soll.

Das Kommunikationszentrum der türkischen Ministerpräsidiums erhielt per E-Mail den Hinweis, auf Facebook würden der Ministerpräsident und andere türkische Minister beleidigt werden. Die Staatsanwaltschaft von Ankara begann daraufhin mit ihren Ermittlungen. Über die IP-Adresse fanden die Behörden den Verdächtigen und konnten auf seiner Festplatte Beweise für die Anschuldigungen finden.

Angeklagter bereut Facebook-Nachrichten

Der Staatsanwalt Adem Can will den Facebook-User nun hinter Gittern bringen. Der Angeklagte habe sich der „Verleumdung durch Schrift-, Ton- oder Bildnachrichten“ schuldig gemacht. Dafür fordert er zwei Jahre. Der Angeklagte bereut seine Facebook-Nachrichten mittlerweile. Er habe sich von seinen Freunden mitreißen lassen und habe gedacht, die Unterhaltungen würden privat bleiben. Er habe zwar grobe Beleidigungen benutzt, hätte dabei aber keine böse Absicht verfolgt, so der Beschuldigte.

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