Dörfer in der Nähe von PKK-Standorten werden evakuiert

Zu ihrem eigenen Schutz müssen kurdische Zivilisten in der Nähe von PKK-Stützpunkten ihre Dörfer verlassen. Bei Militäroperationen der Türkei gegen die PKK soll es keine zivilen Opfer geben.

Im Nordirak werden Dörfer, die sich in der Nähe der PKK-Stützpunkte Kandil und Hakurk befinden, geräumt. Das hatten die türkische Regierung und die kurdische Regionalregierung (KRG) vereinbart. Mit der Evakuierung sollen die Zivilisten in dieser Region geschützt werden. Die Türkei bombardiert seit September 2011 immer wieder PKK-Stützpunkte auf der türkisch-irakischen Grenzregion. Kollateralschäden sollen nun verhindert werden, berichtet die türkische Zeitung „Hürriyet“.

Dorfbewohner erhalten neue Unterkünfte

Die PKK-Mitglieder lebten in den Dörfen offenbar zwischen anderen kurdischen Zivilisten. Die kurdische Regierung beklagte, die Aktivitäten nicht kontrollieren zu können. Nach Angaben der Türkei werden in den Kandil-Bergen und deren Umgebung PKK-Anschläge geplant und terroristische Aktivitäten unterstützt. KRG-Präsident Mesut Barzani erklärte, den Zivilisten würden 624 neue Unterkünfte auf vier Standorte verteilt bereitgestellt. Die Räumung der Dörfer und der Aufbau neuer Standorte wird sich auf 42 Millionen Dollar belaufen.

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.