Militärangriff gegen PKK: Türkei übt Vergeltung

Bei Anschlägen der PKK wurden am Dienstag und Mittwoch über 30 Menschen getötet. Die Türkei wehrt sich nun mit Militäroperationen im Nordirak. Hier sollen die sich die Terroristen verstecken.

Am Dienstag wurden bei einem PKK-Anschlag in Bitlis acht Menschen getötet, darunter drei Zivilisten. Am Mittwochmorgen folgten weitere Anschläge der PKK auf Militärstützpunkte in der östlichen Provinz Hakkari. Dabei starben nach aktuellen Erkenntnissen 26 Soldaten und 22 weitere wurden verletzt. Kurz darauf startete die Türkei Militäroperationen gegen die PKK im Nordirak.

Türkische Soldaten seien den Terroristen nach den Anschlägen in Hakkari gefolgt, berichtet der türkische TV-Sender „CNNTurk“. Diese seien wieder in den Nordirak geflohen. Ein weiterer Hinweis auf ihr Fluchtziel seien die verminten Straßen gewesen, die zu den irakischen Stützpunkten führen. Hier hätten außerdem in regelmäßigen Abständen bewaffnete PKK-Mitglieder gewartet, um türkische Soldaten abzufangen.

Von Diyarbakır aus seien türkische Kampfjets gestartet, die zur Stunde die irakischen PKK-Stützpunkte in Kandil, Zap, Hınere, Hakurk und Metina bombardierten. Dschalal Talabani, Staatspräsident des  Irak, bestätigte die türkischen Militärangriffe.

Mehr zum Thema:

Türkei: Anschläge der PKK fordern erneut über 20 Opfer
Türkei: Anschlag in Bitlis trägt Handschrift der PKK
Dörfer in der Nähe von PKK-Standorten werden evakuiert

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.