Türken protestieren gegen Terror und Gewalt in Ankara

Demonstranten versuchten in Ankara das Ministerpräsidium zu stürmen. Sie protestieren gegen die Terroranschläge am Dienstag und Mittwoch, denen über 30 Menschen zum Opfer fielen.

Am Mittwochmittag demonstrierte eine Gruppe mit türkischen Fahnen vor dem Ministerpräsidium. Sie riefen die Parole „Märtyrer sterben nicht – Das Vaterland wird nicht gespalten“ und versuchten an den Sicherheitsbeamten vorbei in das Gebäude zu gelangen. Im Türkischen gibt es nicht nur religiöse Märtyrer. Diejenigen, die bei der Ausübung einer Tätigkeit für die Gesellschaft getötet werden, werden ebenfalls als Märtyrer bezeichnet.

Sicherheitsbeamte hindern Demonstranten am Eindringen in das Gebäude

Währenddessen wurde im Ministerpräsidium ein Terrorgipfel abgehalten. Der Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan berät sich mit anderen Ministern über die weitere Vorgehensweise im Kampf gegen den Terror. Nur mit Mühe konnten die Sicherheitsbeamten die Gruppe an ihrem Vorhaben hindern.

In den frühen Morgenstunden hatten PKK-Terroristen Militärstützpunkte im Osten der Türkei angegriffen. 28 Soldaten kamen dabei ums Leben. Die Proteste in Ankara dauern weiterhin an.

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