Base-Jumper ohne Fallschirm: Wasser rettet sein Leben (Video)

Es ist eine schier unglaubliche Höhe, aus der ein 27-jähriger US-Amerikaner ungebremst in die Tiefe stürzt. Beim Basejumpen in West Virginia öffnete sich sein Fallschirm nicht. Hunderte mussten mit ansehen, wie er 270 Meter in Richtung Wasser raste. Er hat überlebt.

Christopher Brewer aus Florida geht einem gefährlichen Hobby nach. Beim so genannten Basejumpen springen die Sportler nicht etwa aus einem Flugzeug mit dem Fallschirm ab, sondern aus vergleichsweise geringen Höhen, die ihnen zum Beispiel ein Felsvorsprung, ein Staudamm oder etwa eine Brücke bieten.

Der junge Mann ist auch vor seinem letzten Sprung am vergangenen Samstag in Fayetteville guter Dinge. Hunderte Zuschauer hatten sich versammelt, um den so genannten „Bridge Day“ zu begehen und sich das für viele waghalsig anmutende Spektakel mit anzusehen.

2006 letztes Todesopfer an der New River Gorge Bridge

Das Brückenfest findet hier bereits seit 32 Jahren statt. Jedes Mal am dritten Wochenende im Oktober. 400 Base-Jumper machten auch diesmal mit. Ort des Geschehens ist die 1977 erbaute New River Gorge Bridge. Mit ihrer sagenhaften  Spannweite von 518 Metern galt sie noch bis vor elf Jahren als die längste Bogenbrücke der Welt. Ihre Höhe von 267 macht sie für die Extremsportler besonders attraktiv. Drei Menschenleben hat das bisher gekostet. Zuletzt starb ein Base-Jumper im Jahr 2006.

Christopher Brewer hat den Horror-Absturz wie durch ein Wunder überlebt. Vielleicht dank seines „Wingsuit“? Einem speziellen Anzug mit „Tragflächen“ zwischen Armen und Beinen. Die sofort herbeigeeilten Rettungskräfte konnten den Mann bei vollem Bewusstsein bergen. Er trug jedoch einen Beckenbruch sowie Verletzungen an der Lunge und der Wirbelsäule davon.

Hier ein Video des Sprungs – Achtung, der Clip zeigt erschütternde Szenen:

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