„X-Factor“ Skandal bei Abstimmung: „Das ist Betrug!“

Es war eine harte erste Liveshow für Sarah Connor und ihre "X-Factor"-Schützlinge. Gleich von zwei Acts musste sie sich am vergangenen Dienstag trennen. Jetzt stellt sich heraus: Es gab eine Voting-Panne.

Geahnt hatten es einige Fans schon kurz nach der Show. In Foren und in Sozialen Netzwerken wetterten sie über einen vermeintlichen Skandal in der Vox-Show. Schuld waren falsch angeordnete Ziffern bei der Band “ Soultrip“ im iPhone App. Besonders tragisch: Genau diese Formation hatte am Ende die wenigsten Stimmen und musste gehen.

Fehler im iPhone App wurde vor dem Auftritt korrigiert

Blago Galic, Sänger der Band, ist wütend über den ganzen Vorfall. Gegenüber dem Express erklärte er jetzt: „Wir wurden von unseren Fans darauf aufmerksam gemacht und sind total geschockt. Das ist Betrug, wir sind zu unrecht rausgeflogen!“ Jetzt wollen sie für eine zweite Chance kämpfen. Diese wird ihnen jedoch aller Voraussicht nach verwehrt bleiben. Denn mittlerweile hat sich auch Vox selbst zu Wort gemeldet. Sprecherin Kathrin Kraft erklärt: „Wir bedauern den technischen Fehler. Er wurde um 21.25 Uhr berichtigt und lag deutlich vor dem Auftrittszeitpunkt der betroffenen Teilnehmer. Wenn wir die zweifelhaften Votes herausrechnen, entspricht die Platzierung der Kandidaten der offiziellen Verkündung.“

„Soultrip“ und „Boys II Hot“ müssen „X-Factor“ verlassen

„Es ist nicht das erste Mal, dass es in einer derartigen Show eine Panne bei der Abstimmung der Teilnehmer gibt“, fasst derweil das Portal „Promiflash“ ähnliche Situationen aus der Vergangenheit zusammen. „Man erinnere sich nur an den Voting-Eklat bei der letzten DSDS-Staffel, in der Moderator Marco Schreyl (37) versehentlich die Ziffern der Kandidaten Marco Angelini (26) und Zazou Mall (26) vertauschte.“ Damals herrschte zwar auch immense Verwirrung, allerdings musste keiner der betroffenen Kandidaten gehen.

Neben „Soultrip“ verlor Jurorin Sarah Connor in ihrer Kategorie Gruppen und Duette auch „Boys II Hot“. Das Duo hatte im Stechen gegen Monique Simon das Nachsehen.

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