Türkei bittet EU um Hilfe für Terrorkampf

Die EU hat der Türkei erneut ihre Unterstützung in der Terror-Bekämpfung zugesichert. Der Türkei ist die europäische Hilfe nicht konkret genug. Die PKK-Aktivitäten in allen EU-Ländern müssten sofort unterbunden werden.

Der türkische EU-Minister Egemen Bagis bittet die EU um eine konkrete Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror der PKK. In einem Gespräch mit dem EU-Botschafter in der Türkei, Marc Pierini, forderte er, alle EU-Länder müssten die PKK als Terrororganisation akzeptieren. Einige EU-Staaten würden das allerdings nicht tun und dadurch die PKK direkt oder indirekt unterstützen, so Bagis. Welche Länder er damit meinte, erwähnte er nicht, berichtete die türkische Zeitung „Zaman“.

Nach dem Treffen erklärte Bagis: „Wir erwarten Aufrichtigkeit von unseren Freunden.“ Die Duldung von terroritischenAktivitäten in einigen Ländern der EU trage jedoch nicht zur Freundschaft bei. Er betonte, der PKK-Terrorismus sei keine Frage des Menschenerechts. Er hoffe, durch die jüngsten Ereignisse sei allen Kritikern klar, dass die KCK-Operationen der Türkei gerechtfertigt seien. Die Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) ist ein Ableger der PKK. Seit 2009 werden die mutmaßlichen Mitglieder der Union, darunter auch Abgeordnete, festgenommen.

Pierini erklärte, die EU-Kommission werde in Kürze eine Stellungnahme zu den Anschlägen in der Türkei veröffentlichen. Er sicherte der Türkei weitere Unterstützung in der Terror-Bekämpfung zu.

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