Dramatische Notlösung: Bangkok wird überflutet!

Nachdem am vergangenen Wochenende für Bangkoks Bewohner erst einmal aufatmen angesagt war, kommt jetzt der große Schock. Auf Anorndung von Regierungschefin Yingluck Shinawatra werden die Schleusen geöffnet.

Bisher konnten die Dämme den Fluten aus dem Norden Thailands einigermaßen standhalten. Zwar stand das Wasser teils meterhoch in den Vororten, das Zentrum blieb jedoch weitestgehend verschont. Jetzt droht allerdings auch der 12-Millionen-Metropole ein herber Schlag. Um das Wasser schneller als bisher möglich in Richtung Meer zu leiten, hat die Regierung angeordnet, die Schleusen zu öffnen.

Yingluck Shinawatra bezeichnet Lage als „nationale Krise“

„Man kann das Wasser nicht ewig blockieren“, erklärt Regierungschefin Yingluck Shinawatra die Maßnahme, die am Ende noch Schlimmeres verhindern soll. Mittlerweile käme das Wasser aus allen Richtungen, und könne nicht mehr kontrolliert werden. Die derzeitige Situtation bezeichnet sie als „nationale Krise“. Welche Auswirkungen die Öffnung konkret für die Bevölkerung der Stadt haben werde, könne sie derzeit noch nicht exakt beantworten. Die Behörden müssten kontrollierte Überflutungen östlicher Stadtteile zulassen, um mit den Wassermassen fertig zu werden, die von Norden auf die Stadt zuwälzen, erklärte Yingluck weiter.

Flut in Thailand kostet über 300 Menschenleben

Die schlimmsten Überflutungen seit gut einem halben Jahrhundert haben in den letzten Wochen bereits weite Teile des Landes in Mitleidenschaft gezogen. 27 der insgesamt 77 Provinzen stehen völlig unter Wasser. Über 300 Menschen verloren ihr Leben. An diesem Donnerstag spitzte sich die Lage nun zu, nachdem die Flut in einen Kanal zur Wasserversorgung eingedrungen war. Jetzt gibt sich die Regierung den Naturgewalten geschlagen.

Hier Eindrücke von euronews zur aktuellen Lage in Bangkok:

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