Schiffsunglück in der Adria: Türkei sucht nach Vermissten

Vor der albanischen Küste kollidierten am Donnerstag zwei türkische Schiffe. Eines ging dabei unter. Während einige Besatzungsmitglieder starben, werden acht vermisst. Die Rettungsarbeiten dauern an.

Ein türkisches Frachtschiff ist im Adriatischen Meer mit der türkischen Fähre „Ankara“ zusammengestoßen. 30 Kilometer vor der albanischen Küste traf die Fähre mit 200 Passagieren an Bord gegen zwei Uhr morgens auf das 3.000 Tonnen schwere Schiff „Reina 1“. Das Frachtschiff ging unter und riss drei Personen mit sich in den Tod. Fünf Personen wurden verletzt und acht werden weiterhin gesucht.

Bangen um vermisste türkische Besatzungsmitglieder

Auf dem Meer und aus der Luft versuchen Rettungsskräfte die vermissten Besatzungsmitglieder zu finden. Von Minute zu Minute schwindet die Hoffnung, sie noch lebend zu bergen. Die Fähre „Ankara“ ging am Hafen der albanischen Stadt Durres von Anker. Der Gouverneur von Durres, Genc Alizoti, erklärte: „Das ist eine Tragödie. Wir bangen um das Leben der vermissten türkischen Besatzungsmitglieder.“

Die „Ankara“ legte bei Durres ab und war auf dem Weg in die italienische Stadt Bari, als sie auf die „Reina 1“ traf. Internationale Experten sind dabei, den Vorfall zu untersuchen.  Ahmet Soytürk, Kapitän des Frachtschiffs, berichtete, die Besatzung habe bei der Kollision geschlafen und es dadurch nicht mehr geschafft, Rettungswesten anzuziehen, meldet der Sender „CNNTurk“.

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