Michael Jackson: Er kann Propofol nicht selbst geschluckt haben

Der Prozess um den ehemaligen Leibarzt von Michael Jackson, Dr. Conrad Murray, hält die Gazetten seit Wochen in Atem. Immer wieder kommen schockierende Details ans Licht. Jetzt meldete sich ein Experte zu Wort und erklärt: Der "King of Pop" hat das Tod bringende Medikament nicht selbst eingenommen.

Seit Ende September richten sich die Augen der Michael Jackson-Fans gebannt in Richtung Los Angeles. Dort steht sein umstrittener Leibarzt Dr. Conrad Murray wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Immer wieder dringen Schreckensnachrichten an die Öffentlichkeit. Da werden schonungslos Fotos vom Leichnahm des einstigen Superstars gezeigt, Notärzte erheben schwere Vorwürfe gegen Murray, der sich nicht nur am Todestag alles andere als korrekt verhalten haben soll.

Propofol wurde in Jacksons Blutbahn nachgewiesen

Jetzt trat Dr. Steven Shafer, Experte für das Narkose-Medikament Propofol, auf und ließ ein Hauptargument der Verteidigung in sich zusammenstürzen. Während die Anwälte behaupteten, Michael Jackson habe das Mittel, an dessen Überdosis er letztlich im Juni 2009 verstorben war, selbst eingenommen, stellt der Experte nun klar: Er könne das Medikament gar nicht oral eingenommen haben. Demnach könne geschlucktes Propofol nicht in die Blutbahn des Patienten gelangen. Gerichtsmediziner fanden bei der Autopsie Michael Jackson jedoch genau das vor. Die einzige Schlussfolgerung: Jemand muss dem Sänger das Mittel, das eigentlich nur in Krankenhäusern bei Operationen Verwendung findet, gespritzt haben.

Jackson soll sich Narkosemittel selbst gespritzt haben

Murrays Anwälte ruderten bereits in der letzten Woche zurück. Doch nach wie vor findet sich diese Theorie im Bericht ihres Propfol-Experten Dr. Paul White wieder. Die neue Theorie der Verteidigung lautet jetzt: Jackson habe es sich eigenhändig intravenös verabreicht. Die Verteidigung der Anwälte wird für diesen Freitag erwartet. Im Falle eines Schuldspruchs könnte Dr. Conrad Murray für vier Jahre ins Gefängnis gehen. Er selbst plädiert auf „nicht schuldig“.

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