Türkei droht Nordirak mit Sanktionen

Die Türkei geht immer weiter, um gegen die PKK vorzugehen. Dem Nordirak kündigte der türkische Außenminister nun Sanktionen an, wenn das Land nicht auch die PKK mit eigenen Mitteln bekämpfe.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat dem Nordirak bei einem Treffen mit dem stellvertretenden Präsidenten der kurdischen Regionalregierung (KRG), Necirvan Barzani, mit Sanktionen gedroht. Er habe gesagt: „Bei Fragen des Terrors müsst ihr alles notwendige tun. Ansonsten werden wir die wirtschaftlichen Beziehungen zum Nordirak einfrieren“, meldet die türkische Zeitung „Hürriyet“.

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Necirvan Barzani erklärte dazu nach dem Treffen: „Die Anschläge bewirken nichts Gutes, weder für das türkische, noch für das kurdische Volk. Wir sind mit der Türkei. Die Angriffe dürfen die Türkei und Kurdistan nicht spalten. Ich bin hier, um eine Zusammenarbeit in allen Bereichen zu erwirken. Die irakische Verfassung lässt es nicht zu, dass irakischer Boden gegen seine Nachbarn genutzt wird. Erdogans Maßnahmen zur demokratischen Öffnung sind voller Mut. Das kurdische Volk kann davon profitieren.“, so Barzani. Er kündigte an, KRG-Präsident Mesud Barzani werde ebenfalls in Kürze in die Türkei reisen.

Seit den PKK-Anschlägen in der östlichen Provinz Hakkari am Mittwoch ist die Türkei im Nordirak mit mehreren tausend Soldaten einmarschiert. Die Terroristen sollen sich im Nordirak verstecken und von hier aus die Anschläge geplant haben.

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