PKK-Offensive findet hauptsächlich in der Türkei statt

Türkische Medien haben am Donnerstag eine Erklärung des Generalstabs offenbar missverstanden. Die türkischen Militäroperationen werden größtenteils innerhalb der Türkei durchgeführt. Details der Militäroffensive gab auch Premier Erdogan nicht bekannt.

„10.000 türkische Soldaten im Nordirak“ titelten türkische Zeitungen am Donnerstag. Der Generalstab hatte zuvor erklärt: „In der Türkei und im Nordirak haben 22 Militäreinheiten mit Luftunterstützung an fünf verschiedenen Standorten mit Operationen begonnen.“

Ein Großteil der Einsätze insbesondere in Hakkari

Am Freitag stellte der Generalstab die Aussage noch einmal klar – es handele sich hierbei um ein Missverständnis. „Während ein Großteil der Luft- und Bodeneinsätze innerhalb des Landes, insbesondere in Hakkari, stattfinden, ist das Militär auch in einigen Regionen außerhalb der türkischen Grenze im Einsatz“, so die Erklärung des Generalstabs am Freitag. Am Mittwoch hatte die PKK mehrere Anschläge auf Militärstützpunkte in Hakkari verübt. Die Türkei schlug umgehend mit eigenen Militäroperationen zurück.

Ministerpräsident Erdogan hielt sich über die Details des Einsatzes bedeckt. In einer Fernsehenansprache sagte er am Donnerstag lediglich, das Militär gehe entschlossen vor und das Ziel der Operation sei Ergebnisse zu erzielen. Er betonte außerdem, die Türkei habe um die Unterstützung des Nordiraks gebeten. Erdogan traf sich am Donnerstag mit dem stellvertretenden Präsidenten der kurdischen Regionalregierung im Nordirak, Necirvan Barzani, in Ankara.

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