Kampf gegen den Terror: Türkei und Iran kooperieren

Die Türkei und der Iran haben am Freitag ihre Absicht bekräftigt, im Kampf gegen die PKK weiterhin zusammenzuarbeiten. Der iranische Außenminister Ali Akbar nutzte die Gelegenheit, gegen die USA zu wettern.

Die Außenminister des Iran und der Türkei haben am Freitag während einer gemeinsamen Pressekonferenz in Ankara angekündigt, die militanten Terrororganisationen PKK und deren iranischen Ableger PJAK zusammen weiterhin bekämpfen zu wollen. „Unsere gemeinsame Entschlossenheit im Kampf gegen die PKK und die PJAK wird sich auf die stärkste Weise fortsetzen“, sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu. „Von jetzt an werden wir in einen gemeinsamen Aktionsplan zusammenarbeiten, bis die terroristische Bedrohung vollständig eliminiert ist.“

Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi behauptete, dass der Tod der türkischen Soldaten, die in dieser Woche einem Anschlag der PKK zum Opfer fielen, hätte vermieden werden können, wenn die Vereinigten Staaten die Türkei darüber informiert hätten, dass die Militanten das Land mit schwerer Bewaffnung infiltrieren. Die USA und die Türkei teilen sich geheime Informationen von Überwachungsdrohnen, die die Bewegungen der kurdischen Militanten entlang der Grenze observieren.

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Die Bekräftigung der Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der Türkei erfolgt trotz der kürzlichen Verstimmung zwischen beiden Ländern aufgrund der türkischen Entscheidung, ein NATO-Frühwarnradar als Teil eines Raketenabwehrsystems im Land zu installieren. Die Türkei ist ein Verbündeter der USA, hat aber auch Vorteile von freundschaftlichen Beziehungen mit Teheran sowohl im Handel als auch im Kampf gegen die militanten Gruppen.

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